Musikalische Grundschule

Zahlreiche wissenschaftliche Studien verweisen auf die Bedeutung von Musik, Musikerziehung und Musizieren für die positive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, sowohl in persönlicher als auch in kognitiver Hinsicht.

Die Verbindung von Kreativität und Spiel mit konzentrierter Übung, der Spaß am spielerisch – experimentellen Gestalten, die Möglichkeit, Empfindungen über Musik Ausdruck zu verleihen oder sie mitzuerleben, die Chance, gemeinsam an einem größeren Musikprojekt zu arbeiten und dabei sich und die anderen ganz neu zu erleben – diese und weitere Aspekte sprechen dafür, der musikalischen Bildung mehr Aufmerksamkeit zu widmen.

Von diesem Hintergrund wurde daher gemeinsam mit den örtlichen Grundschulen ein Konzept entwickelt, das vorsieht, allen Grundschülern der 1. und 2. Klasse einmal wöchentlich vormittags eine ergänzende, kostenfreie Stunde Musikunterricht zu ermöglichen.

Dieses Zusatzangebot wird gemeinsam im Tandem von einem Musiklehrer und einem Grundschullehrer gestaltet und leg im Unterschied zu anderen Konzepten seinen Schwerpunkt nicht nur auf die instrumentale Ausbildung, sondern zielt bewusst darauf ab, dass Musik auch in den Unterricht aller Fächer und in den gesamten Schulalltag hinein wirkt.

Eine „Musikalische Grundschule“ hat dabei viele Facetten: So werden zum Beispiel in der 1. Klasse alle Kinder darin unterstützt, durch Singen den erfindungsreichen und spielerischen Umgang mit der eigenen Stimme zu entdecken, Geräusche und Stille bewusst wahrzunehmen oder durch Tanzen und Malen spielerisch die Grundelemente wie Takt, Rhythmus, Notation zu erlernen.

Im Zentrum der 2. Klasse steht die „Klangstraße“, bei der die verschiedenen Instrumente den Schülern vorgestellt werden. Hierbei führen zusätzlich Instrumentalfachlehrer in die jeweiligen Instrumentengruppen ein. Zum Abschluss eines jeden Schuljahres wird ein selbst erarbeitetes Musikstück mit einem Lied einstudiert und gemeinsam aufgeführt.

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